Neues Apple Patent: Benutzererkennung

Erst vor 2 Wochen wurde der Jailbreak in den USA als legal eingestuft. Unter dem Titel “Systems and Methods for Identifying Unauthorized Users of an Electronic Device” will Apple jetzt den Fernzugriff auf sämtliche iPhones sichern, die per “hacking, jailbreaking, unlocking, or removal of a SIM card” geändert wurden.

Ein Nichteinhaltung dieser Dinge kann zur Aktivierung der iPhone-Kamera führen oder zum direkten Löschen von Inhalten auf dem iDevice. Durch die iPhone-Kamera könnte ein Foto mit Geo-Daten erstellt werden und an einen Apple eigenen Server hochgeladenen werden. Zudem sollen bei einem Missbrauch auch Stimmen aufgenommen werden. Laut Apple sollen nur sensible Daten wie Passwörter oder Kreditkartennummern vor Missbrauch geschützt werden.

Diese Funktion wird beispielsweise aktiviert, wenn sehr viel mehr Daten als gewöhnlich übertragen werden, dies würde auf einen Jailbreak oder anderen Missbrauch des iPhones hinweisen. Durch das neue Patent wäre eine Überwachung von vielen Nutzern zu jeder Tages-/Nachtzeit ohne größeren Aufwand möglich.

Durch diesen Patentantrag steht jetzt eine Frage groß im Raum – “Warum will Apple nach dem Verkauf eines iDevices immer noch vollen Zugriff auf die Geräte haben”. Nun werden die Wettbewerbsbehörden aus der USA und der EU ein Auge auf Apple werfen.

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